Blackout-Simulator: Wie gut kommst du durch 72 Stunden?

Der interaktive Selbsttest: Triff 10 Entscheidungen während eines 72-stündigen Stromausfalls und finde heraus, wie gut du wirklich vorbereitet bist.

Ein längerer Stromausfall gilt als eines der wahrscheinlichsten großen Krisenszenarien in Deutschland – und die wenigsten wissen wirklich, wie sie die ersten 72 Stunden überstehen würden. Genau das kannst du hier herausfinden, ohne dass echt der Strom ausfallen muss. Der Blackout-Simulator stellt dich vor zehn typische Entscheidungssituationen: vom ersten Moment der Dunkelheit über den sinkenden Wasserdruck bis zum dritten Tag ohne Netz. Am Ende bekommst du deinen ganz persönlichen Vault-Tec-Rang – und die ehrliche Auswertung, wo deine Vorbereitung noch Lücken hat. Kein Anmelden, keine Datenerfassung, einfach durchspielen.

So funktioniert der Selbsttest

Der Simulator begleitet dich chronologisch durch einen 72-stündigen Blackout. Jede Station beschreibt eine reale Situation – etwa den ausgefallenen Kühlschrank oder den Kontaktversuch zur Familie – und stellt dir mehrere Handlungsoptionen zur Wahl. Du entscheidest dich spontan, so wie du es im Ernstfall auch tätest. Zwischendurch gibt es bewusst kein Feedback: Erst am Ende siehst du, wie viele Punkte du gesammelt hast, welchen Rang du erreichst und an welchen Stellen es gefährlich wurde. Zu jeder Schwachstelle bekommst du einen direkten Link zum passenden Ratgeber, damit du die Lücke gleich schließen kannst.

Warum ein Blackout das Übungsszenario schlechthin ist

Ein Stromausfall trifft alles auf einmal: Licht, Heizung, Kühlung, Kommunikation, oft auch die Wasserversorgung, weil viele Pumpen elektrisch betrieben werden. Wer einen längeren Blackout durchdacht hat, ist automatisch auf viele andere Szenarien mit vorbereitet. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt, mindestens 72 Stunden autark überbrücken zu können – diese Zeitspanne bildet der Simulator ab. Die richtigen Antworten orientieren sich an den offiziellen Empfehlungen von BBK und Feuerwehr.

Dein Ergebnis teilen

Am Ende kannst du deinen Rang mit einem Klick teilen und Freunde oder Familie herausfordern. Das ist mehr als Spielerei: Wer sich gegenseitig testet, spricht über Vorsorge – und genau dieses Gespräch ist oft der erste Schritt zur echten Vorbereitung. Fordere die Menschen heraus, denen du im Ernstfall helfen würdest (oder die dir helfen sollen).

Häufige Fragen zum Blackout-Simulator

Ja, vollständig. Der Test läuft komplett in deinem Browser ab. Es werden keine Antworten an einen Server übertragen. Lediglich deine Bestleistung wird lokal in deinem Browser gespeichert, damit du dich beim nächsten Mal selbst übertreffen kannst.

An den offiziellen Empfehlungen des BBK und der Feuerwehr. Manche Optionen sind bewusst gefährlich formuliert – etwa einen Gasgrill zum Heizen in die Wohnung zu holen. Das ist wegen der Kohlenmonoxid-Gefahr lebensgefährlich und gibt entsprechend null Punkte. Der Test soll genau solche Denkfehler aufdecken, bevor sie im Ernstfall passieren.

Nein. Der Simulator ist ein Einstieg, kein Ersatz. Er zeigt dir, wo dein Wissen und dein Vorrat noch Lücken haben. Die eigentliche Vorbereitung – Wasservorrat, Notvorrat, Licht- und Wärmequellen, ein Notfallplan – machst du danach. Zu jeder Schwachstelle im Ergebnis findest du einen Link zum passenden Ratgeber.

Ja, so oft du möchtest. Die Reihenfolge der Antwortmöglichkeiten wird bei jedem Durchlauf neu gemischt. Deine beste Punktzahl bleibt gespeichert, sodass du dich über die Zeit verbessern kannst – idealerweise, weil du zwischendurch echte Vorsorge betrieben hast.

Quellen